Einmal raus aus dem gewohnten Arbeitsalltag, rein in den Austausch: Für zehn Mitarbeitende der Leitstellenverwaltung der Integrierten Leitstelle Erding stand kürzlich ein besonderer Termin an. Auf Einladung von Leitstellenleiter Huber Maier fand der jährliche Teamtag in einem Meetingraum am Münchner Flughafen statt.
„Der Teamtag ist für uns inzwischen fast schon Tradition“, erklärt Maier. „Er gibt uns die Gelegenheit, das vergangene Jahr strukturiert zu reflektieren, Erfolge sichtbar zu machen – und genauso offen über Optimierungsbedarf zu sprechen.“
Im Mittelpunkt stand dabei eine umfassende Rückschau auf das Jahr 2025: Welche Projekte wurden in den einzelnen Fachbereichen umgesetzt? Was lief besonders gut – und wo muss nachgeschärft werden? Gleichzeitig wurde der Blick nach vorne gerichtet: Welche Themen und Aufgaben prägen bereits das laufende Jahr 2026, und welche Entwicklungen kommen auf die Leitstelle zu?
Die Leitstellenverwaltung deckt dabei ein breites Spektrum ab: Feuerwehr, Rettungsdienst, TTB, IT, Qualitätsmanagement sowie Ausbildung. Jeder Mitarbeitende stellte in einem 20- bis 30-minütigen Beitrag die eigenen Projekte und Schwerpunkte vor. Im Anschluss wurden die Inhalte gemeinsam diskutiert, fachlich eingeordnet und von Maier moderiert zusammengeführt. Auch die Kolleginnen und Kollegen brachten sich aktiv ein – mit Rückfragen, Ergänzungen und konkreten Verbesserungsvorschlägen.
Für unsere Qualitätsmanagementbeauftragte Katrin Englmaier ist der Tag jedes Jahr ein Gewinn: „Wir arbeiten im Alltag sehr eng zusammen, aber selten hat man die Gelegenheit, die Perspektive der anderen Bereiche so konzentriert mitzunehmen. Gerade diese Einblicke helfen enorm – fachlich und menschlich.“
Neben dem fachlichen Austausch spielte auch die Teamkommunikation eine zentrale Rolle. Projekte wurden nicht nur präsentiert, sondern kritisch bewertet, priorisiert und in ihrer Wirkung auf den Leitstellenbetrieb betrachtet. Denn das Ziel bleibt klar: Die Disponentinnen und Disponenten im Einsatzdienst sollen im Tagesgeschäft spürbar entlastet werden – und die ILS Erding soll weiterhin ein verlässlicher, kompetenter Ansprechpartner für Feuerwehr, THW und Rettungsdienste bleiben.
„Wir sind ein starkes Team mit einem enormen Fachwissen“, betont Maier. „Gerade deshalb ist es wichtig, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen. Unsere Aufgaben entwickeln sich ständig weiter – und wir müssen es auch.“
Nach mehreren Stunden intensiven Austauschs, guter Gespräche und richtungsweisender Entscheidungen ließ das Team den Tag in entspannter Atmosphäre bei einem gemeinsamen Essen im Airbräu am Münchner Flughafen ausklingen.
Die Quintessenz für alle Beteiligten: Zusammenarbeit ist kein Selbstläufer – sie ist eine tägliche Aufgabe. Oder wie es ein Teilnehmer am Ende treffend zusammenfasste: „Am Ende ziehen wir nur dann wirklich an einem Strang, wenn jeder weiß, was der andere tut – und warum.“

