Am 12. März 2025 um 11:00 Uhr findet in Bayern der landesweite Warntag statt. Ziel dieses Probealarms ist es, die Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmitteln vertraut zu machen.
Um 11:00 Uhr wird ein auf- und abschwellender Heulton der Sirenen zu hören sein, der etwa eine Minute dauert. Dieser Ton dient als Warnsignal für die Bevölkerung. In den Landkreisen Ebersberg, Freising und Erding werden im Rahmen des Warntages vereinzelt Sirenen ausgelöst. Da nicht alle Sirenen gleichzeitig getestet werden, kann es sein, dass der Warnton nur in bestimmten Bereichen hörbar ist.

Parallel dazu erfolgt die Warnung auch über digitale Warnsysteme. Über die Warn-Apps NINA, KATWARN und BIWAPP sowie über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast werden entsprechende Warnmeldungen an Smartphones versendet. Dabei geben die Geräte einen auffälligen und lauten Warnton ab, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Auslösung dieser Warnungen erfolgt durch das Bayerische Melde- und Lagezentrum im Bayerischen Innenministerium. Für die Sirenenalarmierung in den Landkreisen Ebersberg, Freising und Erding ist die jeweils die Integrierte Leitstelle Erding verantwortlich.
Im Falle einer tatsächlichen Gefahrenlage – beispielsweise bei einer Bombendrohung oder beim Austritt gefährlicher Stoffe – ist es wichtig, ruhig zu bleiben und auf offizielle Informationen zu achten. In solchen Situationen sollte das Radio eingeschaltet und auf aktuelle Durchsagen geachtet werden. Außerdem wird empfohlen, Fenster und Türen zu schließen sowie Klima- und Lüftungsanlagen, auch im Fahrzeug, abzuschalten. Personen im Freien sollten möglichst rasch das nächste Gebäude aufsuchen. Autofahrer sollten nach Möglichkeit im Fahrzeug bleiben und darauf achten, keine Verkehrswege zu blockieren, damit Polizei und Einsatzkräfte ungehindert arbeiten können. Gebäude sollten erst wieder verlassen werden, wenn eine offizielle Entwarnung erfolgt.
Die Entwarnung ist um 11:30 Uhr. Diese erfolgt bei Sirenen durch einen durchgehenden gleichbleibenden Heulton von etwa einer Minute Dauer. Der Warntag dient ausschließlich der Überprüfung der Warnsysteme und soll dazu beitragen, die Bevölkerung mit den Warnsignalen und dem richtigen Verhalten im Ernstfall vertraut zu machen.

